Die Orthodoxe Kirche „Heilige Paraskevi” aus Klein-Talmesch

Die Geschichte sagt, dass zur Zeit der barbarischen Invasion, sich die Rumänen  den Versteckplatz in diesem Gegend gefunden haben und in dieser Weise wurde dieses Dorf, welches „Klein Talmesch” heißt, gegründet. Das Dorf befindet sich 23 KM von Hermannstadt entfernt– bei den Zibinsgebirge- Fuße. Es verbreitet sich auf drei Täle: Tălmăcuț, Rîu und Rîușor- alle steigen gegen das Dorfzentrum, wo die Kirche liegt,  hinab.

Die Kirchgemeinde Klein- Talmesch ist rein rumänisch -orthodox. Die Kirche ist Geschichte- und Kunstdenkmal (hat Nr. 2831 in der „Liste der Kulturdenkmale“. Die Kirche wurde im XVIII-ten Jahrhundert gebaut und verfolgt die orthodoxen Kirchen- Art rund um Hermannstadt. Die Kirche hat keine in Stein gemeißelte Inschrift oder und ist nicht über der Kirche- Eingangstür geschrieben.

Nachdem sie sich aus der Unterdrückung gegen das Jahr 1750 befreiten, haben sie sich – vor Freude umfasst – beraten eine neue Kirche, anstatt die aus Holz, zu bauen. Die Kirche wurde aus der Gläubiger- Spende gebaut, Handwerker sind anonym. Sie haben Materiale mit großer Bemühung, obwohl es nur 8 Bauernwagen im Dorf gab, gesammelt.

Im Jahr 1777, wurde das Fundament gemauert, nächstes Jahr wurde sie bis zum Dach aufgehoben und im dritten Jahr wurde das Dach gebaut. Einige erzeugten den Kalk bei einer Entfernung von 14 KM und die mit den Pferde transportierten ihn mit den Täscheln und bereiteten ihn vor.

Sie hatten kein Geld, um den Turm aufzubauen; die Sage erzählt, dass Gott eine Sintflut, welche aus einem Bach ein Fass mit Gold ausgrabte, gab. Das Bach wird bis heute „das Turmbach” genannt. Dass Fass mit Gold wurde den Priester abgegeben, um den Turm zu beenden. Der Chor ist halbzylindrisch gewölbt und schließt sich mit einer kugelförmigen Halbkalotte. Das Mittelschiff ist mit zwei Kuppeln aus Ziegelstein, welche sich auf Bögen unterstützen, bedeckt. Der Pronaos ist halbzylindrisch gewölbt und hat  neben  dem Turm eine kleine Kuppel. Fünf Jahre später haben sie noch Geld gesammelt und im Jahr 1786 haben sie die Freskenmalerei von besonderem Wert – nach der Meinung des Herrn I.D. Ștefănescu, Professor der byzantinischen Malerei-  beendet.

Es wurden die Maler Oprea aus Poplaca und Pantelimon angestellt. Der Letzte arbeitete später beim Kirchenumbau Argisch. In Bezug auf das Gemälde, gibt es eine andere bei den Alten gehörte Sage: dann wann das Baugerüst aufgehoben wurde und die zwei Maler arbeiteten, hat sich Oprea die Pfeife anzündet, der andere hat ihn getadelt, dass es eine Sünde ist in de Kirche zu rauchen. Dieser hat ihn geantwortet, dass warum es Sünde sei, denn ich gründe den Heiligen, nicht Er gründet mich. In diesem Augenblick ist er von das Gerüst gefallen und ist gestorben – aus diesem Grund finden wir nur den Unterschrift des Malers Pantelimon am 1786.

Das Dorf hatte keine bedeutende Persönlichkeiten, wir können nur den Notar Șmighelschi, der Vater des große Maler in Siebenbürgen, Octavian Șmighelschi, erinnern.

Herr Professor Ciura sagt in der Abschiedsrede vom Șmighelschis Grab „er war Kind als er sich das erste Mal wünschte, Maler zu werden. Er sah liebevoll das Kirchenstreichen aus Talmesch an, stieg Schritt für Schritt die Verbesserungtreppe und wurde unser größte Kirchenmaler.”

Heute ist die Gemäldefläche durch Rauch und Staub verdunkelt, die Malerei ist kräftig beschädigt und man kann ziemlich schwer die Heiligenfiguren erkennen. In der Atrium  aber erscheinen deutlich die Fresken. Dieses Gemälde wurde nicht mehr wiederhergestellt. Im Bezug der Aussengemälde, wurden nur zwei Gemälde: die Heilige Dreifaltigkeit und der  Erzengel Michael, bewahrt. Die Ikonostase, als Wandfresko gemalt, bewahrt sich in gute Bedingungen.

Um auch den Nachfolgern dieses Kunst- Monument, welches die Kirche  „Heilige Paraskevi” ist, in gute Bedingungen weiterzuliefern, haben die Gläbigen bei der Priester- Beratung entschieden, diese zu festigen – in dieser Weise wurde der Turm und das Dach vollständig,  als auch das gesamt Aussen- Streichen repariert, Arbeit im Jahr 1972 durchgeführt.

In der Kirchengemeinde Talmesch gab es folgende Priester: Constantin Popovici (1793-1810), Mihai Popovici (1793-1820), Simion Secărea (1793-1798) – alle drei haben in der Periode des Königs Josef der II-te und des Bischofs Gherasim Adamovici gedient. Beginnend mit dem Jahr 1800 war Ion Secărea – Popovici benannt- Priester bis im Jahr 1830, als er zusammen mit seiner Frau in Rumänien gingen und Mönchen wurden. In der Dorfchronik schreibt es, dass dann als sie weggingen ihnen  das ganze Dorf bis Boița, begleitet hat. Es folgte der Priester Secărea Simion 1813-1828, zwischen 1828- 1838 Dumitru Secărea, dann zwischen 1839-1848 Ioan Oancea, Dumitru Secărea 1852-1908, Nicolae Secărea 1854-1894, Ioan Roman 1903-1946, Ioan Pisso 1910-1916, aus 1939-1969 Ioan Roman und aus 1969 der heutige Priester Horia Roman.

Adresse: Bisericii (Kirchen) Str. Nr. 275, Dorf Klein- Talmesch, Stadt Talmesch, Kreis Hermannstadt

Kontaktperson: Tel. : 0269.556.834, Handynr.: 0724.259.299

Priester: Pr. GABRIEL DAVID

Email: gabriel7915@gmail.com

Telefon: 0761.784084, 0725.180.830

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