Die Befestigung Halbertum aus Boița

Der Halbertum, die dritte Befestigung des Verteidigungssystems, wurde im Pass- Innen, nur 5 km von Rotenturm entfernt, gebaut. 20 Meter hoch, mit Schußfenster an drei Stockwerke, hatte er eine von etwa vier Meter dicke Mauern- Grundlage. Das Dach , konischer Form, war  aus Fliesen zusammengesetzt .

Im Jahr 1493, nach einer türkischen Invasion, die das Gemeinde Hermannstadt  ausplündernt hat, beschließt  der ungarische König Ladislaus den Aufbau eines massigen Turms, nicht weit von Rotenturm, mit dem Ziel die Pass- Verteidigung zu sichern.

In XIX. Jahrhundert wurde er als römischer Turm, Teil des „Trajan Tors” geschätzt, weil hier ein Teil der Trajans Armee, als sie Dakien eroberten, vorbeigegangen ist. Der Halbertum war sicherlich eine Grenz- Befestigung und eine wichtige Kontrollstelle zwischen der Walachei und Siebenbürgen. So gelegen, um den Weg, welcher ans Olt Ufer von Cîineni nach Boiţa führte, zu kontrollieren, war der Befestigungskomplex noch aus eine Mauer, welche aus den Gebirgehang, mit einem gewölbten Pass an dem Werg und dahinter vom Turm bis zum Olt- Ufer verlängert, begann.

Der Halbertum hatte aber ein kurzes Leben. Die große Überschwemmung aus dem Jahr 1532 hat den massiven Turm zerbrochen, es blieb nur eine Hälfte davon, und zwar, die an der Olt- Seite. Die im Jahr 1991 durchgeführte archäologische Ausgrabungen haben Spuren einer mittelalterlichen Befestigung, der später gebaute Gebäuden, Brandauszeichnungen   oder infolge der Überschwemmungen ergebene Ablagerungen, entdeckt.

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