Nassmachen der Ions i Talmesch , einzigartige Tradition in Rumänien

Das „Nassmachen der Ions” ist einen von den Vorfahren bewahrten Gebrauch in Talmesch und wird weiter jährlich gefeiert.

Am Heiligen Tag Johannes der Täufer tost vom Morgengrauen an das ganze Dorf. Nach dem Gottesdienst gehen geht eine, aus junge Männer und mit flatternde Trikolore zu Pferd, Kinder und Jugendliche traditionell angekleidet, ein Motivwagen von mit Gewebe und Perlen geschmückte Ochsen Gewebe gezogen und hinterher die Eseln mit der aus Stroh alten Mann und Frau,  gebildete Gefolge in die Flussrichtung, los.

Zum Fluss angekommen, auf traditionelle Versen, machen Jugendliche der Reihe nach alle Personen, welche „Ion” heissen, nass. Um den Frost von Draußen zu fergessen, sind die nass gemachte Ions mit Zopfkuchen, Wein und Pflaumenschnaps belohnt. Das Fest geht dann auf die enge Dorf- Gassen mit dorfsspezifischen Tänze und Lieder weiter.
Das Nassmachen der Ions wurde ein wirklich spektakuläres Fest, welches einen kleinen Teil der Fröhlichkeit und Bewegtheit des Dorfes überträgt.

Über das schnelle und kaltes Wasser aus dem Ort, wo das Zeremoniell „Nassmachen der Ions“ stattfindet, sagt man, dass es, egal wie hart der Frost und wie dick der Schnee ist, niemals friert. Die alte Dokumente erinnern daran, dass der Wunsch – die berittene Pferde und die Ochsen an den mit Tannenzweiglein,  Klamotte und bunte Bändern geschmückte Motivwagen – in der Gefolge einzufügen, den Dorfbewohnern in der Königsarmee aus Wien gefahrene Soldaten, gehören wurde. Man wird noch ebenfalls gesagt, dass lange Zeit vor dem schriftlich festgelegte Gebrauch in 1906, auf der Ort wo noch das Haus  mit der Nummer 287 steht, ein kleines Wirtshaus, welches „La Cămară“ „Zur Speisekammer” von den Dörfler- Landmänner und Hirte genannt wurde, gab. Hier sammelten sich die Ions zu deren  Namenstag, um mit Getränke die Freunde- geheiratete Männer, als auch die junge ins Armee zu gehen vorbereitete Männer – Rekrute, zu bewirten.

Die Beudeutung des über 100 Jahre bewahrtes Gebrauchs

In der Ortschaft Talmesch, aus den 1.270 Bewohner heissen ungefähr 200 Ion, Ioana und deren abgeleitete Namen. Der älteste Ion ist 86 Jahre und der jüngste nur 5 Monate alt. Das Nassmachen der Ions – Gebrauch wird gewissenhaft bei Talmesch von über 100 Jahre bewahrt. ”Hier, sammeln sich am 6 Dezember alle aus Jünglings gebildete Gefolge. Sie bereiten sich vor, proben die Weinachtslieder und am 7 Januar findet diese Veranstaltung, das Nassmachen der Ions, welche seit mehr als 100 Jahre dauert, statt. Die Bedeutung ist ein wenig auch mit dem Dreikönigsfest, wir wissen alle dass man zum Dreikönigsfest die Gewässer geweicht werden, verbunden.

Das Pferde- Auftreten ist aus der Zeit des österreichisch- ungarischen Reiches, im Dezember 1918 haben einige Bewohner des Talmesch Dorfes bei der Vereinigung teilgenommen, sie sind von Karlsburg nach Talmesch mit dem Zug gefahren und wurden auf den Pferde gewartet.  Weil sie nicht die Vereinigung feiern konnten, da es dann Fasten gab, haben sie diese Veranstaltung bis am 7 Januar aufgeschoben und mit dem Nassmachen der Ions gekuppelt; aus diesem Grund sind auch die Pferde erschienen.

Der Ochsen- Bauernwagen ist einen Motivwagen, welcher inzwischen erschienen ist, „dort geht die Gefolge” sagt Constantin Barbu, der Bürgermeister der Stadt Talmesch, der auch die Ortschaft Klein- Talmesch leitet. Dieser bewahrt auch jetzt eine Erinnerung aus der Kindheit, als er geschickt wurde sich in gefrorene Wasser zu waschen, um sich zu reinigen. ”Zum Dreikönigsfest weiss ich, dass mich die Eltern splitternackt, nur mit einer Bettbezüge schickten und ich machte mich nass, um mich zu reinigen. Das Wasser ist ein Element unserer geistigen Reinigung”, fügt der Bürgermeister hinzu.

Eintragsquelle: adev.ro/mz1m4jhttp://www.lumeasatului.rowww.revista-satul.ro